Auf ein Wort

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Vor drei Jahren habe ich mit meinem Blog begonnen. Wie die meisten, so frage ich mich auch wo die Zeit geblieben ist. Wenn ich da an meine Jugend denke, in der die Zeit oft wie im Stillstand war, einfach deshalb, weil immer ein Ereignis vor einem lag, das sehnlichst erwartet wurde. Heute sind die Tage ausgefüllt, und ja, auch Rentner haben einen vollen Terminkalender (nein, nicht nur mit Arztterminen). Zumal wenn mensch in einem Haus wie dem Augustinum lebt, wo doch sehr viel geboten und gemacht wird. Aber ich wollte ja über meine Blogger-Zeit reden.

Haupteingang

Anfangs hatte ich die Hoffnung, dass mein Blog zu einer regen Kommunikation mit den Bewohnern hier, oder sogar mit denen in anderen Häusern führen würde, dass der Blog zu einem kleinen Forum für unser Haus und andere Häuser würde. Dies hat sich leider nicht erfüllt. Kommentare aus dem Haus erreichten mich von ganz wenigen Mitbewohnern. Aus anderen Häusern gab es eine einzige Replik. Zwar werde ich öfter mal angesprochen und für meinen Blog gelobt – was mich selbstverständlich auch freut – aber Follower und Followerinnen aus dem Haus, die kommentieren, kann ich an einer Hand abzählen (selbst als Schreiner hätte ich noch genügend Finger dafür).

Was ich jedoch mit meinem Blog gefunden habe, das sind viele interessante und von mir sehr geschätzte Blogs, die ich regelmäßig und immer mit viel Freude, Interesse und Empathie lese. Diesen BloggerInnen möchte ich ganz herzlich am Jahrestag meines Blogs danken. Die unterschiedlichsten Hobbys, Sichtweisen, aber auch traurige Schicksale sind da zu erfahren. Und für mich ist es immer wieder eine Freude, wenn mein Smartphone vibriert und neue Blogs ankündigt, oder sogar, hie und da einen neuen Follower, eine neue Followerin (das freut mich ganz besonders). Wobei mich immer wieder erstaunt, in welchen Ländern rund um den Erdball mein Blog aufgerufen wird. Schade, dass WP nicht angibt welche/r Seite/Beitrag aus welchem Land aufgerufen wurde.

Meine Intention ist es, aus dem Leben eines „Plus 70ers“ zu erzählen. Da meine Frau und ich jetzt schon bald 10 Jahre im Augustinum leben, ist es selbstverständlich auch ein Bericht über das Leben im Augustinum. Das heißt aber keineswegs, dass ich  als „Hofberichterstatter“ tätig bin oder sein möchte. Zuallererst ist es mein Leben, wobei ich die Umstände im Augustinum natürlich nicht unberücksichtigt lasse, auch nicht auslassen möchte, und auch anspreche was mir gefällt oder missfällt.

Zur Zeit lese ich das Buch „Leben 3.0“ von Max Tegmark (ISBN 978-3-550-08145-3). Meiner Meinung nach das umfassendste und auch lesbarste Buch zum Thema Künstliche Intelligenz. Tegmark ist Professor am MIT und arbeitet selbst an Aufgaben der KI. Wenn wir es richtig anpacken, dann kann die selbstlernende KI zu einem Segen für die ganze Menschheit werden, aber auch zum Fluch, wenn wir versagen. Allerdings hätte ich schon Probleme damit, wenn meine Beiträge von einer KI, absolut logisch und korrekt, auch in der richtigen Syntax, beantwortet würden. Dass da kein lebender Mensch schreibt ist dann vielleicht nur noch an der fehlerfreien Rechtschreibung zu erkennen. Aber eventuell muss mensch die KI als neue Spezies (oder gar Ethnie?) akzeptieren und anerkennen. Auf jeden Fall eine interessante und aufregende Entwicklung, deren Ergebnis für mich allerdings unbekannt bleiben wird. Eine unbedingt lesenswerte Lektüre. Wer immer sich für dieses Thema interessiert kommt mit diesem Buch bestimmt auf seine Kosten.

In diesen drei Jahren habe ich mich auch das ein oder andere Mal gefragt ob ich überhaupt weitermachen soll. Das Ergebnis ist ja offenkundig. So lange mir Schreiben und Lesen noch Spass machen werde ich mich immer wieder mal zu Wort melden.

Zum Schluss geht mein Gruß an alle Follower und Folllowerinnen, Leserinnen und Leser. Für drei Jahre Treue und Aufmerksamkeit,

D A N K E !  ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vor drei Jahren habe ich mit meinem Blog begonnen. Wie die meisten, so frage ich mich auch wo die Zeit geblieben ist. Wenn ich da an meine Jugend denke, in der die Zeit oft wie im Stillstand war, einfach deshalb, weil immer ein Ereignis vor einem lag, das sehnlichst erwartet wurde. Heute sind die Tage ausgefüllt, und ja, auch Rentner haben einen vollen Terminkalender (nein, nicht nur mit Arztterminen). Zumal wenn mensch in einem Haus wie dem Augustinum lebt, wo doch sehr viel geboten und gemacht wird. Aber ich wollte ja über meine Blogger-Zeit reden.

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Anfangs hatte ich die Hoffnung, dass mein Blog zu einer regen Kommunikation mit den Bewohnern hier, oder sogar mit denen in anderen Häusern führen würde, dass der Blog zu einem kleinen Forum für unser Haus und andere Häuser würde. Dies hat sich leider nicht erfüllt. Kommentare aus dem Haus erreichten mich von ganz wenigen Mitbewohnern. Aus anderen Häusern gab es eine einzige Replik. Zwar werde ich öfter mal angesprochen und für meinen Blog gelobt – was mich selbstverständlich auch freut – aber Follower und Followerinnen aus dem Haus, die kommentieren, kann ich an einer Hand abzählen (selbst als Schreiner hätte ich noch genügend Finger dafür).

Was ich jedoch mit meinem Blog gefunden habe, das sind viele interessante und von mir sehr geschätzte Blogs, die ich regelmäßig und immer mit viel Freude, Interesse und Empathie lese. Diesen BloggerInnen möchte ich ganz herzlich am Jahrestag meines Blogs danken. Die unterschiedlichsten Hobbys, Sichtweisen, aber auch traurige Schicksale sind da zu erfahren. Und für mich ist es immer wieder eine Freude, wenn mein Smartphone vibriert und neue Blogs ankündigt, oder sogar, hie und da einen neuen Follower, eine neue Followerin (das freut mich ganz besonders). Wobei mich immer wieder erstaunt, in welchen Ländern rund um den Erdball mein Blog aufgerufen wird. Schade, dass WP nicht angibt welche/r Seite/Beitrag aus welchem Land aufgerufen wurde.

Meine Intention ist es, aus dem Leben eines „Plus 70ers“ zu erzählen. Da meine Frau und ich jetzt schon bald 10 Jahre im Augustinum leben, ist es selbstverständlich auch ein Bericht über das Leben im Augustinum. Das heißt aber keineswegs, dass ich  als „Hofberichterstatter“ tätig bin oder sein möchte. Zuallererst ist es mein Leben, wobei ich die Umstände im Augustinum natürlich nicht unberücksichtigt lasse, auch nicht auslassen möchte, und auch anspreche was mir gefällt oder missfällt.

Zur Zeit lese ich das Buch „Leben 3.0“ von Max Tegmark (ISBN 978-3-550-08145-3). Meiner Meinung nach das umfassendste und auch lesbarste Buch zum Thema Künstliche Intelligenz. Tegmark ist Professor am MIT und arbeitet selbst an Aufgaben der KI. Wenn wir es richtig anpacken, dann kann die selbstlernende KI zu einem Segen für die ganze Menschheit werden, aber auch zum Fluch, wenn wir versagen. Allerdings hätte ich schon Probleme damit, wenn meine Beiträge von einer KI, absolut logisch und korrekt, auch in der richtigen Syntax, beantwortet würden. Dass da kein lebender Mensch schreibt ist dann vielleicht nur noch an der fehlerfreien Rechtschreibung zu erkennen. Aber eventuell muss mensch die KI als neue Spezies (oder gar Ethnie?) akzeptieren und anerkennen. Auf jeden Fall eine interessante und aufregende Entwicklung, deren Ergebnis für mich allerdings unbekannt bleiben wird. Eine unbedingt lesenswerte Lektüre. Wer immer sich für dieses Thema interessiert kommt mit diesem Buch bestimmt auf seine Kosten.

In diesen drei Jahren habe ich mich auch das ein oder andere Mal gefragt ob ich überhaupt weitermachen soll. Das Ergebnis ist ja offenkundig. So lange mir Schreiben und Lesen noch Spass machen werde ich mich immer wieder mal zu Wort melden.

Zum Schluss geht mein Gruß an alle Follower und Folllowerinnen, Leserinnen und Leser. Für drei Jahre Treue und Aufmerksamkeit,

D A N K E !  ❤