Was veranlasst einen 73jährigen einen Blog anzulegen? Nun, mich hat die „Bloggerei“ schon von Anfang an interessiert, aber im Alter macht man vielleicht nicht mehr so oft Schnellschüsse obwohl ich nicht gerade ein Zauderer bin.

Als ich vor einiger Zeit den Roman „Americanah“ von Chimamanda Ngozi Adichie und diese Woche „Alle meine Wünsche“ von Grégoire Delacourt gelesen habe, begann ich mich intensiv mit dem Thema Blog zu beschäftigen, denn in beiden Büchern wird sehr viel von einem Blog gesprochen.

Ich will davon berichten was mir als Bewohner eines Augustinum und Einwohner der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler so auffällt. Zuerst aber will ich erzählen wie es dazu gekommen ist, dass meine Frau und ich von Singen am Hohentwiel hierher gekommen sind.

Als kinderloses Paar waren wir uns einig, dass wir unsere letzte Lebenszeit nicht allein in unserem Haus oder der Eigentumswohnung  verbringen wollen.

Vor ungefähr 10 Jahren ist uns eine Inseratenkampagne des Augustinum im „Der Spiegel“ aufgefallen. Uns hat dabei besonders das reichhaltige Kulturangebot der Häuser imponiert und wir wurden uns schnell einig, dass diese Lebensweise unseren Vorstellungen am nächsten kommt.

Und so sind wir vor 6 1/2 Jahren ins Augustinum in Bad Neuenahr gekommen. Bei diesem Haus hat uns die Lage – alles ist fußläufig zu erreichen – direkt in einem Park, neben dem Schwanenteich, besonders gut gefallen. Ein weiterer Grund war, dass wir die Gegend noch nicht kannten und so praktisch jeden Tag eine Entdeckung machen könnten, während wir in unserem bisherigen Umfeld schon alles „abgegrast“ hatten.

Zum Abschluss meines ersten Eintrages noch einen „Schwanenteich-Vers“ zum Schmunzeln

Am Schwanenteich da sind sie reich
Die Leut‘ vom Altenstift
Dort wird nicht nur Champagner g’soffen
Da wird auch noch gekifft.

Für alle Anregungen und Kritiken bin ich dankbar!