Krankheitsbedingt kam es vor einigen Wochen zu einem Wechsel in der Küche. Augenfällig und geschmacklich war eine Änderung bemerkbar. Die Speisen hatten eine andere Würze und ganz besonders die vegetarischen Speisen wiesen eine bis dahin unbekannte Vielfalt und Variation auf.

Um es ganz klar zu stellen. Das Essen war vorher nicht schlechter. Aber während der Koch eines öffentlichen Restaurants sich täglich um neue Kunden bewerben muss, ist die Gefahr, in der Routine zu versinken, bei uns wesentlich ausgeprägter.

Man kennt die Gerichte, die bei den „Gästen“  besonders beliebt sind. Die immer gleichen Gewürze kommen zum Einsatz. Man kann eigentlich nichts mehr falsch machen. Und hier beginnt das Problem.

Vielleicht wäre es gar nicht schlecht, wenn so alle vier bis fünf Jahre, analog dem Direktionswechsel, eine Köche-Rotation stattfinden würde.

Die guten Köche blieben dem Augustinum-Verbund erhalten aber die Gefahr in Routine zu erstarren würde verringert.