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Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

Dieses wunderschöne Gedicht von Eduard Mörike fällt mir immer ein, wenn der Frühlingsanfang im Kalender naht, und heute ist es wieder so weit.

Und mit was für einem grandiosen Schauspiel hat uns in diesem Jahr der Frühling begrüßt. Eine partielle Sonnenfinsternis war, dank rechtzeitig aufgelöstem Nebel, zu sehen. Zum Zeitpunkt des höchsten Deckungsgrades schien die Sonne wie eine besonders hell leuchtende Mondsichel am Himmel zu stehen.

Was mich allerdings verwundert hat, war, dass es gar nicht so besonders dunkel wurde. Und die Katastrophen-Szenarien, die, wieder mal, mit der Sonnenfinsternis an die Wand gemalt wurden, waren wohl wieder typisch deutsch.

Wie auch immer. Frühling sei Willkommen!