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M. Iltis und seine charmante Assistentin Irene

M. Iltis und seine charmante Assistentin Irene

Unser chef de service, Maurice Iltis, Elsässer von Geburt, Ahrweiler aus Liebe, Winzer und Sommelier aus Freude am Wein, begrüßte seine Gäste mit einem elsässischen Vin Mousseux.

Sofort entspann sich eine rege Unterhaltung und Herr Iltis machte auf einige interessante und teils unbekannte Details aufmerksam. So sollte Champagner oder Sekt spätestens 6 Monate nach dem Verkorken der Flasche getrunken werden, oder dass sich Schaumwein und Champagner durch die Größe der aufsteigenden Perlen unterscheiden (große Perlen = Champagner).

Anschließend nahmen die Teilnehmer an den festlich gedeckten Tischen Platz und die Verkostung begann mit einem edlen Riesling. Anhand dieser Flasche machte uns Herr Iltis mit der neuen EU-Etikettierungs-Verordnung bekannt. Demnach muss auf dem Etikett nur noch die Qualität, Herkunft, das Füllvolumen, der Alkohol-Gehalt, Abfüller und Gehalt an Restsüße aufgeführt sein. Jahrgangsangaben oder Geschmacksrichtung sind also nicht mehr zwingend zu nennen.

Als zweiter Wein wurde ein Edelzwicker gereicht, zu dem ein Elsässer Flammkuchen serviert wurde.

Darauf kam ein Pinot Gris und zu einer kleinen Käseplatte mit Roquefort, Brie und Münsterkäse folgte zum Abschluss ein Gewürztraminer, der durch seine reiche Frucht gut mit dem  Roquefort harmonierte.

Zu allen Weinen machte Herr Iltis interessante Ausführungen bezüglich Anbaugebiet und Herstellung, die leider, aufgrund der angeregten Unterhaltungen an den Tischen, nicht immer vollumfänglich zu verstehen waren. Wie das gekonnte Öffnen einer Drehverschluss-Flasche, als Prüfungsbestandteil für den Sommelier, zu geschehen hat, wurde von ihm dabei demonstriert.

Insgesamt gesehen war es ein gelungener Anlass und ich bin mir sicher, dass alle Teilnehmer zufrieden den „Heimweg“ antraten.