Alle Jahre wieder

Pünktlich wie Weihnachten erreicht uns Mitte des Jahres die frohe Botschaft einer Pensionspreiserhöhung. Zur näheren Erläuterung der Zahlen wurden wir gestern zur Bewohnerversammlung eingeladen.

Nun kann mensch darüber geteilter Meinung sein was besser ist. Eine an sich relativ kleine Erhöhung in jedem Jahr oder eine etwas größere nach vielleicht 5 oder gar 10 Jahren. In letzterem Fall hätte mensch noch die „Chance“ eines zwischenzeitlichen Ablebens, oder, weniger sarkastisch gesagt, eines Auszuges.

Jedenfalls, die Erhöhung wurde, so stellt es sich für mich dar, mit mehr oder weniger lautem Grummeln akzeptiert.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Präsentation des Ergebnisses der Zufriedenheitsbefragung, die im letzten Jahr, in allen Häusern des Augustinum, durchgeführt wurde. Es wäre eine wirkliche Überraschung gewesen, wenn das Ergebnis nicht so ausgefallen wäre wie es war. 64% der Bewohner sind sehr zufrieden und 17,4% zufrieden. Für das Haus in Bad Neuenahr ergaben sich bei den Einzelkategorien nur rudimentäre Unterschiede im Vergleich zu den übrigen Häusern. Für alle Häuser ergab sich eine 90%ige Zufriedenheit mit 80% des Angebotes.

Also alles im grünen Bereich? Wenn mensch hinter die Prozentzahlen schaut sind 10% jedoch, bei einer Gesamtbewohnerzahl von 7000 Personen, immerhin 700 Menschen. Das Eineinhalbfache des Augustinum am Schwanenteich. Aber das ist, glücklicherweise, nicht mein Problem.

Eines ist jedenfalls sicher. Die nächste Weihnacht kommt bestimmt.

4 Gedanken zu „Alle Jahre wieder

  1. Hallo, brandy, alle Jahre wieder! Mir ist die „kleine“ Erhöhung lieber. Alle zwei Jahre würde ich auch noch akzeptieren. 1 Jahr ist so schnell dahin, schneller als wir!

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  2. Lieber brandy99, Sie wissen ja, dass Sie zu meinen Lieblingsbesuchern zählen, vor allem weil Sie auf Ihre ganz eigene Weise hören, schauen, mitdenken. Um so mehr wundert es mich, wenn Sie bei einer Befragung nicht „hinter“ die Zahlen schauen. Menschen, die nicht zufrieden sind, sind dies bekanntlich aus vielen Gründen. Ein leider in unserer Gesellschaft weit verbreiteter Grund ist der, grundsätzlich nicht zufrieden zu sein mit dem eigenen Leben und mit sich selbst. Da dies kaum auszuhalten ist, gibt es ja dann zum Glück den Rest der Welt, bei dem man die „Schuld“ suchen und finden kann…Zum Glück für Sie und uns gehören Sie ja nicht dazu!…

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    • Verehrte Frau Rossmy,
      dass ich nicht hinter die Zahlen schaue kann ich so nicht stehen lassen. Immerhin habe ich hinter den 10% 700 Bewohner gefunden (LOL). Aber im Ernst. Sie kennen sicher auch die Parabel der Apfelkiste mit einem faulen Apfel. Wenn mir jemand sagt, dass es ihm hier nicht gefällt frage ich ihn weshalb er dann noch hier ist. Entweder ich bekomme keine Antwort oder es stellt sich heraus, dass Einzelaspekte der Grund für eine allgemeine Unzufriedenheit sind. Die Unzufriedenen zu negieren ist meiner Meinung nach für einen Betrieb sehr gefährlich. Die zufriedenen Kunden zeigen einem, dass mensch etwas richtig macht, bei den unzufriedenen kann mensch lernen was er besser machen kann. Darum auch meine Bemerkung, dass dies glücklicherweise nicht meine Aufgabe ist, denn sie ist sicher nicht leicht zu bewerkstelligen.

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