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Vor einigen Tagen wurde vor einem zahlreich erschienenen und interessierten Publikum, durch den Assistenzarzt von der Augenklinik Dardenne, Herr Constantin Feretos, über altersbedingte Augenerkrankungen und deren Therapien informiert.

Bei dem Begriff „altersbedingt“ sollte jedoch nicht übersehen werden, dass die Erkrankung zwar häufig erst bei älteren Personen auftritt, die Grundlage hierfür jedoch bereits in jungen Jahren gelegt wird. Ganz besonders das Rauchen und eine unausgewogene Ernährung sind häufige Ursache.

Besonders beeindruckt hat mich die vergleichende Gegenüberstellung von Auge und Fotoapparat,

Linse        = Objektiv
Sehnerv    = Kabel zum Wiedergabegerät
Netzhaut   = Film
Augenlider = Kameratasche

aber auch die Videoanimation einer Katarakt-OP (grauer Star). Nach der Vorführung des Videos ging Herr Feretos auf die einzelnen Krankheiten und deren Behandlung näher ein.

Beim grauen Star (Katarakt) einer Trübung der Augenlinse, wird die geschädigte Linse, durch Zertrümmerung mittels Ultraschall, entfernt und durch eine flachere Kunstlinse ersetzt.

Der grüne Star (Glaukom) hat keineswegs etwas mit der Augenlinse zu tun. Es ist ein erhöhter Augeninnendruck der den Sehnerv belastet. Behandlungsmöglichkeiten sind drucksenkende Augentropfen oder, wenn die Tropfen nicht mehr ausreichen, eine Laser-OP, um den Abfluss des Wassers im Augeninneren zu verbessern. Beim Glaukom ist die Gefahr von Gesichtsfeldausfällen – Tunnelblick – und Erblindung gegeben.

Die Ursache der Makuladegeneration, einer Netzhauterkrankung ist nicht genau bekannt. Sie tritt meistens bei über 65jährigen auf. Förderlich für diese Krankheit sind ebenfalls Rauchen, Sonnenstrahlung, Blutdruck und Fehlernährung. Hilfreich zur Vermeidung der Makula-Erkrankung sind Omega-3-Fettsäuren, Brokkoli, Paprika, Lutein und die Vitamine A-C-E. Erste Anzeichen sind verkrümmte Linien beim Amsler-Gitter-Test.

Außerdem wurden noch einige Liderkrankungen angesprochen, wie Tumore, Pickel, Entzündungen und dergleichen mehr.

Wichtig ist auf jeden Fall eine wenigstens jährliche Augenuntersuchung, damit die beschriebenen Krankheiten im Anfang erkannt werden.

Den Abschluss des Vortrages bildete eine Fragerunde, die auch intensiv genutzt wurde.