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Die meisten BesucherInnen hatten wohl eigene Bilder im Kopf, als sie gestern Abend zum Vortrag von Burkhard Wolk gekommen sind, denn wer sollte sie nicht kennen, die Alhambra, sei es durch eigene Anschauung oder der vielen Bilder wegen. Das Bauwerk übt auf seine Besucher eine geradezu magische Wirkung aus. Und diese Magie macht sich Burkhard Wolk zunutze, indem er seine Bilder der Alhambra zeigt und diese, mit Erzählungen von Märchen/Sagen, die mit der Alhambra verbunden sind, und Gitarrenmusik, unterlegt.IMG_0771

Zur Einführung erinnerte Burkhard Wolk an die Geschichte der Mauren, unter deren Herrschaft im 8. Jhdt.  eine Blüte der Toleranz und Bildung erstand. Anfang des 13. Jhdts. übernahmen die Nasriden das Kalifat von Granada und bauten die Alhambra zu ihrer endgültigen Größe aus.

Die Bilder, die zwischen 50 und 70 Sekunden auf der Leinwand standen, zeigten die kleinen Schönheiten dieses grandiosen Bauwerkes. Die Ornamente und Fliesen; die Verzierungen in den Torbögen; Teiche und Brunnen; Gärten und Deckengemälde. Durch die lange Standzeit wurde es möglich sich ganz in die Einzelheiten zu versenken. Die Gitarrenmusik, unter anderem erinnerte ein Stück an den großartigen Gitarristen Django Reinhardt, führte dabei zu einer fast meditativen Ruhe. Ich hatte das Gefühl in einem der Gärten zu sitzen, versunken in den Anblick der Alhambra, und von irgendwo erklang leises Gitarrenspiel.

Es waren keine spektakulären Bilder, sowenig wie der Vortrag auf große Show angelegt war. Es war zu merken, dass der Künstler mit dem Herzen bei seinem Vortrag war und es ihm nur darauf angekommen ist seinem Auditorium eine Stunde der Freude zu bereiten. Was ihm, nach meinem Empfinden, durchaus gelungen ist.