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Frank Sinatra würde dieses Jahr, am 12.12., 100 Jahre alt. Wenn das kein Grund ist, ihn, mit seiner Musik, zu ehren. Philip Brämswig, Gitarrist (ausgebildet in Amsterdam und New York), und Alexander Gelhausen,  (unterrichtet an der Hochschule für Musik in Mainz die Fächer Jazz-/ Popgesang und Vokalimprovisation), Gesang,

Brämswig und Gelhausen

Brämswig und Gelhausen

fanden sich zu einem Duo zusammen um Frankie Boy ihre Referenz zu erweisen. Und das Augustinum Bad Neuenahr gab ihnen, innerhalb der Reihe „hautnah Jazz & friends“, das entsprechende Forum. Am Donnerstag, trafen sich die Freunde Frank Sinatras um seine Musik, in gekonnten Neuarrangements in unterschiedlichen Rhythmen zu hören.

Die beiden brachten keine – glücklicherweise – Imitation Sinatras zu Gehör sondern interpretierten die Songs von Frankie ganz großartig. Spätestens bei „the lady is a tramp“ sprang der Funke über ins Publikum. Brämswig entlockte seiner Gitarre tolle Zwischenspiele und Gelhausen brachte mit seinen Vokalimprovisationen den Jazz so richtig zur Geltung. Song (All the way, The shadow of your smile, New York New York, Angel Eyes, Night and day), reihte sich an Song (One for my baby, Stranger of the night, Flying in the moon, Come fly with me), – wobei Gelhausen zu jedem eine kleine Bemerkung oder Geschichte beisteuerte – und der vor seinem Publikum sitzende (mit einer Ausnahme) Sänger GelhausenIMG_0884 war eine überzeugende Verkörperung Frank Sinatras.

Sehr sympathisch war, dass die beiden Künstler ihre Technik nicht versteckten, sondern ganz offen zeigten und erklärten was sie, mit welcher Wirkung, einsetzten (Bassverstärkung, Loop station, Echo oder Hall).

Das letzte Lied vor der Zugabe war „My way“  und bestimmt habe ich nicht als einziger an mein eigenes Leben zurück gedacht und in Gedanken gesagt: „I did it my way“. Als Zugabe spielten und sangen sie noch den Lieblingssong von Barbara Streisand „Didn’t we“. Mit viel verdientem Beifall wurden die beiden für diesen Abend belohnt.