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Endlich wieder, nach dem in Millionen Jahren gewachsenen Rhythmus, leben. Endlich wieder vorbei mit der zwangsweisen Frühaufsteherei. Aber ich befürchte, bis wir uns an die Umstellung so richtig gewöhnt haben beginnt der ganze Mist wieder von vorne. Nur gerade mal 5 Monate haben wir das Vergnügen nach unserer inneren Uhr zu leben.

Aber mal was ganz anderes. Was passiert eigentlich mit all den Stunden, die denjenigen gestohlen wurden, die in der Sommerzeit aus dem Leben scheiden? Haben die Erben hierauf einen Anspruch? Was ist eine Stunde Leben wert? Gehören unsere Lebensstunden zu unserem Eigentum? Laut GG Artikel 14 (hier besonders Abs. 1 und 3)

(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.

(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.

Hat sich das Verfassungsgericht schon mal mit dieser Frage beschäftigt?

In einer Zeit, in der unser Leben, schon im Kindergarten beginnend, nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gesehen wird, darf diese Frage doch wohl gestellt werden?

DCF 1.0

Sonnenuntergang

??? Ob das ernst gemeint ist? Das muss jede Leserin, jeder Leser für sich entscheiden.

Auf jeden Fall wünsche ich allen eine gesunde und glückliche MEZ!