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I.

Weil ich mir zur Maxime gemacht habe nur über das zu schreiben was ich selbst mitgemacht, miterlebt habe; was mich besonders berührt und umtreibt, wurde über den Martinstag kein Wort verloren. Denn an diesem Abend fand ein Martinifeuer und Martinsumzug im Garten des Augustinum statt, an dem ich (und auch meine Frau) nicht teilgenommen haben. Wir vertraten und tun es  noch immer, die Meinung, dass zwischen einer Senioren-Residenz und einem Kindergarten ein wesentlicher Unterschied bestünde. Gut, bei Matthäus 18:3 heißt es: „Wahrlich, ich sage euch, so ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nimmermehr in das Reich der Himmel eingehen“, aber so weit sind wir noch nicht. Auch empfinde ich Rollatoren mit Lampions nicht unbedingt als eine gute Symbiose. Fairerweise möchte ich jedoch betonen, dass ich auch viele begeisterte Kommentare über den Event gehört habe.

😀

II.

Letzte Woche trat ein heimischer Chor, unter dem Motto „Remember my Song“, bei uns auf. Ich hatte vor darüber, mit üblichem Foto und ausführlicher Kommentierung, zu berichten. Meine, in Gedanken schon vorformulierte Titelzeile „Leichte Kost, gekonnt serviert“ veränderte sich jedoch im Verlauf der Darbietung in „Leichte Kost, schwer verdaulich aufgetragen“. Was ich da vernahm war ein gleichmäßiger Einheitsbrei, ohne viel Dynamik vorgetragen. Erst als im letzten Viertel rheinische Lieder der Paveier gesungen wurden, lebte der Chor auf und eine ganz andere Körpersprache war zu erleben. Vielleicht sollte dieser Chor sein Programm in erster Linie mit rheinischen Liedern gestalten. Weil ich aber Menschen, die ihre Zeit opfern um andere zu unterhalten, und einfach Freude am Gesang haben, nicht mit einem Verriss bedenken wollte, habe ich auf einen Bericht verzichtet.

😒

III.

Gestern nun war die Musikschule des Kreises Ahrweiler mit der Ballettschule „tanzahrt“ aus Sinzig zu Gast. Neben einigen Instrumentalvorträgen der Musikschüler, sollten Szenen aus dem Ballett „Der Nussknacker“ von Peter I. Tschaikowsky zur Aufführung gelangen. Als ich mich 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn dem Theater näherte, kamen schon die ersten Bewohner entgegen die vermeldeten, dass kein Platz mehr frei sei. Ich habe mich trotzdem in den Saal begeben, aber nur feststellen können, dass dem tatsächlich so ist. Und da für Blogger keine Sitze frei gehalten werden, wie das vielleicht für die Presse der Fall ist, musste ich mich wieder auf den Rückweg machen. Schade, ich hätte gerne darüber geschrieben. Wenn natürlich fast alle Plätze von Angehörigen besetzt sind, ist dies vermutlich auch nicht für das Spendenaufkommen das Allerbeste.

😪

Wie mensch sieht hat es der Blogger am Schwanenteich auch nicht immer leicht. Darum blieb mir heute nur übrig: viele Worte um Nichts zu machen, aber das ist mensch ja von der Politik her gewohnt.