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In der Reihe „Sommernachtsmusik“ trat am Mittwoch, wieder einmal und sicher nicht letztmalig, Thomas Scheytt

Thomas Scheytt

Thomas Scheytt

mit Blues & Boogie Woogie vor sein Stammpublikum im Augustinum. Was soll ich noch über ihn schreiben ohne mich immer zu wiederholen? Seit ich blogge war Thomas Scheytt schon viermal Thema eines meiner Beiträge. Vielleicht das, dass es viel zu wenig ist ihn nur zu hören, mensch sollte ihn erleben. Oder, dass er, trotz seiner Erfolge und Auszeichnungen, ein überaus bescheidener Mensch geblieben ist. Dass er immer total präsent ist bei seinen Auftritten.

An diesem Abend spielte Thomas Scheytt einige bekannte Stücke und seine, inzwischen nicht weniger bekannten Eigenkompositionen, wie „Georgia On My Mind“, „Suit-Case-Blues“ oder  „Mecca Flat Blues“; eine, seinem Kater gewidmet, oder seinem abgebrochenen Philosophie-Studium; seiner Wohnstraße mit „Flower-Street-Express“, oder „Morning Dance“ und „All Again“. Dazu spielte er, ganz toll, das Ragtime-Stück von H.J. Bock „Carousal“.

Mein persönliches Highlight an diesem Abend jedoch war seine Komposition „Out Of The Dark“. Bei diesem Stück habe ich, entgegen meiner obigen Empfehlung, die Augen geschlossen und erlebte die Dunkelheit, von zunächst aufblitzenden Lichtern durchbrochen und dann zur immer strahlenderen Helligkeit sich wandelnd, ganz intensiv. Aber auch Trauer und der Beginn neuer Hoffnung war zu spüren; oder sogar die Depression, die sich zur Freude wandelt. Ein ganz wunderbares, tief berührendes Stück.

Als Zugabe forderte Thomas Scheytt die Mitarbeit des Auditoriums mit dem Song „Put Your Hand In The Hand“, die auch bereitwillig gewährt wurde, und der Schlussapplaus war dann auch dem Konzert entsprechend.