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Letzte Woche (13. Oktober) war es wieder so weit. Nach unserer guten Buserfahrung vom letzten Jahr begaben wir uns diesmal, auch wieder mit dem Unternehmen „Alfredo-Erlebnisreisen“, auf die Fahrt nach Les Diablerets, einem bekannten Wander- und Skigebiet in der französisch sprachigen Schweiz. Das Wetter war, wer sich noch an meinen Beitrag von Davos erinnert, nicht ganz so schlecht (https://schwanenteichblog.com/2015/08/20/was-denn-jetzt/), und, was besonders wichtig war, an zwei Tagen geradezu phantastisch. Hierüber jedoch später.

Morgens um 06:40 Uhr ging die Reise los, von unserem Fahrer Jürgen, auch er schon von der letzten Reise her bekannt, wieder souverän absolviert.

Unser Bus mit Jürgen

Unser Bus mit Jürgen

Dieser fährt nicht nur ausgezeichnet und sicher, er macht auch immer wieder auf Begebenheiten am Rande der Straße aufmerksam (selbst zwei sich bekämpfende Kühe entgingen nicht seiner Beobachtung), nennt Sehenswürdigkeiten und lockert die Reisegesellschaft immer wieder auf. Über Ludwigshafen, Freiburg, Basel erreichten wir, immer wieder von kürzeren oder längeren Pausen unterbrochen, gegen Abend das „Eurotel Victoria“ in Les Diablerets.

Les Diablerets

Les Diablerets

Les Diablerets

Les Diablerets

Les Diablerets

Les Diablerets

Les Diablerets

Les Diablerets

Les Diablerets

Les Diablerets

Les Diablerets

Les Diablerets

Les Diablerets

Les Diablerets

Eurotel Victoria

Eurotel Victoria

Das Hotel überraschte mit wirklich großen Zimmern, leider aber auch mit einer Heizung, die einen längeren Aufenthalt darin verhinderte.

Blick vom Balkon

Blick vom Balkon

Glücklicherweise sorgten die Bettdecken für eine warme Nachtruhe. Da das Bad über keine eigene Heizung verfügte, habe ich für mich daraus die Konsequenz gezogen, während des gesamten Aufenthaltes, auf eine Rasur (Nassrasierer!) zu verzichten. Noch ein letztes Wort der Kritik: ein Ausflugstag begann um 08:00 Uhr und die Frühstückszeit war in diesem Hotel von 07:00 bis 10.00 Uhr angesetzt. Unsere Reisegesellschaft bestand aus 97 Personen (zwei Busse), die sich dann natürlich vollzählig vor dem Speisesaal einfand, aber keine Minute vor 07:00 Uhr eingelassen wurde. Ansonsten war der Aufenthalt im Hotel jedoch gut und die unteren Räume: Rezeption, Speisesaal, Schwimmbad und Bar, waren gemütlich warm. Das Abendessen immer gut, für uns mehr als reichlich, und schmackhaft,

Dessert: Birnen-Charlotte, Schokoladensauce

Dessert: Birnen-Charlotte, Schokoladensauce

Vorspeise: Avocado m. Zitrusfrüchten

Vorspeise: Avocado m. Zitrusfrüchten

das Frühstücksbuffet bot für jeden Geschmack etwas. Der Service einwandfrei.

Der erste Ausflug führte an die „Schweizer Riviera“ dem Lac Léman oder auch Genfer-See. Auf dem Weg nach Montreux war uns ein kurzer Blick auf das Schloss Chillon möglich. Leider nur von der Landseite aus, denn der Himmel war für einen Seeblick zu verhangen und dunkel.

Schloss Chillon mit Zugangsbrücke

Schloss Chillon mit Zugangsbrücke

In Montreux begleitete ein leichter Nieselregen unseren Spaziergang entlang der Seepromenade,

An der Seepromenade

An der Seepromenade

vorbei am Standbild von Freddy Mercury, Sänger und Mitbegründer von „Queen“,  dessen Asche angeblich im Genfer See verstreut worden sein soll.

Freddy Mercury

Freddy Mercury

Nächster Halt dann in Vevey. Hier war es zumindest trocken, so dass die Standfiguren von Charly Chaplin (wer kennt ihn nicht, den liebenswerten Tramp),

Charly Chaplin

Charly Chaplin

Mihai Eminescu (dem „letzten Romantiker“, ein rumänischer Poet)

Mihai Eminescu

Mihai Eminescu

und Nicolas Gogol (russischer Schriftsteller ukrainischer Herkunft),

Nicolas Gogol

Nicolas Gogol

wenigstens bei Trockenheit betrachtet und fotografiert werden konnten. Zufällig gastierte gerade der Zirkus Knie in Vevey, was noch einige zusätzliche Motive brachte.

Schweres Gerät

Schweres Gerät

Bereit für die Besucher

Bereit für die Besucher

Letzte Station sollte eigentlich Lausanne und der Besuch des Olympischen Museums werden. Da jedoch kurzfristig, für den nächsten Tag, eine Konferenz der Außenminister von Russland und den USA am Sitz des IOC angesetzt worden war, war dieses Gelände weiträumig gesperrt und konnte nicht mehr besucht werden.

Am folgenden Tag, dem Samstag, stand der Ausflug nach Zermatt (meiner Frau und mir wesentlichster Grund für diese Busreise) auf dem Programm. Und es ist fast nicht zu glauben, wir hatten ideales Wetter. Selbst die Fahrt mit der Zahnradbahn auf den Gornergrat

Aus der Gornergratbahn

Aus der Gornergratbahn

war möglich und bot eine freie Sicht auf das Matterhorn. Nach dem großartigen „Erlebnis Matterhorn“, kein Wunder ist dieser Solitär eines Berges zum Synonym der Schweiz geworden, hatten wir noch genügend Zeit um ein wenig im Ort Zermatt zu bummeln.

Auf dem Gornergrat

Auf dem Gornergrat

Matterhorn 4478 m hoch

Matterhorn 4478 m hoch

Glacier Paradise

Glacier Paradise

Einer der Toteisseen

Einer der Toteisseen

So ...

So …

... genug

… genug

... gegafft

… gegafft

So ist autofrei

Das ist autofrei

Kirche St. Mauritius und Matterhornmuseum

Kirche St. Mauritius und Matterhornmuseum

Altes Zermatt

Altes Zermatt

Bahnhofstraße Zermatt

Bahnhofstraße Zermatt

Matterhorn von Zermatt aus

Matterhorn von Zermatt aus

Shuttlezug von Zermatt nach Täsch

Shuttlezug von Zermatt nach Täsch

Der nächste Tag führte nach Gstaad, dem noblen Ferienort des Jetset, der, zur Zeit im Dämmerschlaf der neuen Saison harrt, autofrei gelegen ist und großartige Chalets an seiner Hauptachse versammelt. OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Gstaad Palace

Gstaad Palace

Herbstlaub mit Gstaad Palace

Herbstlaub mit Gstaad Palace

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERAVon Gstaad aus fuhr die ganze Gesellschaft mit dem „Golden Pass“,

Golden Pass Line

Golden Pass Line

einem schönen Panoramazug, hier einige Bilder aus dem Zug fotografiert:OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir haben die Fahrt genossen

Wir haben die Fahrt genossen

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nach Montreux, das uns für diesmal eine sonnige Promenade präsentierte.OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Bei dieser Busreise handelte es sich um die sogenannte „Saisonabschlussfahrt“, darum auch die vielen Teilnehmer. So wurde an diesem Abend die übliche große Verlosung zelebriert. Unsere jüngste Teilnehmerin amtete als Glücksfee. Im Vorfeld hatte jeder TeilnehmerIn ein Gratislos erhalten. Wer wollte, konnte die Gewinnchancen durch Zukäufe ausbauen. Meine Frau und ich hatten uns darauf verständigt, dass Los Los ist und wir es darauf ankommen lassen wollen ob wir etwas gewinnen oder nicht. Nun, der Abend zog sich, von Jürgen humorvoll moderiert, lange hin bis eines unserer beiden Lose ausgerufen wurde. Wir hatten also tatsächlich gewonnen und dieser Preis, ein Reisegutschein für die nächste Abschlussfahrt nach Südtirol, im Wert von € 675,00, für ein halbes Doppelzimmer, konnte sich durchaus sehen lassen. Eine tolle Idee finde ich, dass die Nichtgewinner mit einem Gutschein für eine Flasche Ahrwein „getröstet“ wurden, so dass niemand leer ausgegangen ist.

Am vorletzten Tag brachte uns der Bus über den Jaunpass nach Gruyères. Hier stand zunächst eine Mittagsjause in der Maison de la Gruyère (Käseteller und ein Glas Wein), einer Käserei des berühmten Greyerzer, mit anschließender Besichtigung derselben, auf dem Programm.

Die Käserei

Die Käserei

In der Käserei

Blick in die Käserei

Das Käselager

Das Käselager

Nach der Besichtigung konnte noch der Ort Gruyères selbst besucht werden. Neben dem Schloss

Schloss Gruyères

Schloss Gruyères

fand ich das HR Giger Museum und die Bar mehr als interessant. „The Birthmachine“, dieser eindrücklichen Skulptur mit den „Bullet Babies“, habe ich für mich den Titel „Menschen bringen Menschen um“ gegeben.

Biomechanoid (2002)

Biomechanoid (2002)

Rusty Female Torso

Rusty Female Torso

Birthmachine (voll geladene Walther Pistole)

Birthmachine (voll geladene Walther Pistole)

In der Bar haben wir, in skelettartigen Sesseln, unseren Mittagscafé eingenommen.

HR Giger Bar

HR Giger Bar

Meringue mit Sahne

Meringue mit Sahne

Die Rückfahrt über den Pass Col de Mosses, die Verbindung zwischen Berner Oberland und Unterwallis, brachte nochmals eindrückliche Sichten auf das Berner Oberland. Das Wetter hatte übrigens wieder zur „Normalform“ zurück gefunden. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Heimfahrt, bei der meine Frau und ich feststellten, dass wir seit 5 Tagen weder Radio gehört noch TV gesehen hatten, was wir aber auch nicht als Verlust angesehen haben, am 18.10. erfolgte auf der gleichen Strecke wie die Hinfahrt. Abfahrt 08:30 Uhr, Ankunft im Augustinum 19:30 Uhr.