Schlagwörter

, ,

Die „Pflegekostenergänzungsregelung“ soll die Differenz zwischen den Leistungen aus der Pflegeversicherung und den tatsächlichen Pflegekosten weitgehend decken.

Mit der PER werden bestimmte individuelle Pflegekosten des Bewohners durch Umlage auf die Solidargemeinschaft der PER-Teilnehmer übernommen

Wir, die PER-Teilnehmer zahlen, Stand 2008, jeden Monat anfänglich € 72 und seit einigen Jahren € 84. Während nun jeder Kleintierzüchter-Verein jedes Jahr einen Kassenbericht vorlegt, haben wir über die Finanzlage der PER noch nie auch nur eine Zeile gelesen. Wieviel Geld ist in der Kasse, dem Font oder dem Topf, wie immer das auch genannt wird? Welche Leistungen werden davon erbracht, wieviel Zahler und wieviel Zahlungsempfänger gibt es? Wie wird das Geld angelegt. Welche Erträge laufen auf?

Wenn ich nun gerüchteweise höre, dass die Monatszahlung sogar auf € 100 angehoben werden soll, dann klingeln bei mir schon einige Alarmglocken. Zumal wenn ich mich daran erinnere in der „Augustinum Chronik von 1999 bis 2008“ gelesen zu haben:

… Die Herren von Droege & Comp. berichteten nach einem halben Jahr intensiver Recherche auch vor Ort in den Wohnstiften dem Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom Mai 2001. Wesentliches Ergebnis einer notwendigen schnellen Liquiditätsverbesserung war eine deutliche Erhöhung der Eigenbeiträge der Stiftsbewohner zur „Pflegekosten Ergänzungs Regelung“ (PER) des Augustinum, die dann auch umgehend umgesetzt wurde….

Was passiert wirklich mit dem Geld der PER? Wird sie zur Liquiditätssteigerung oder zur Deckung von Lücken genutzt? Das alles sind Fragen, die wir, die Zahler der Solidargemeinschaft gerne beantwortet hätten und die Geschäftsleitung wäre sicher gut beraten endlich mal einen Finanzbericht zur PER vorzulegen.