Schlagwörter

, ,

Tischtennis wurde erstmals Ende des 19. Jahrhunderts in England gespielt und hieß „Ping Pong“. Diese Bezeichnung wurde aber 1901 als Handelsmarke eingetragen und darf seither bei Wettkämpfen oder im Handel nicht mehr frei verwendet werden. „Ping Pong“ wird jedoch in der Umgangssprache weiterhin verwendet und in China sogar amtlich, wo der Sport „Ping Pong Ball“ heißt und bereits vor vielen Jahren zum Volkssport Nr. 1 avancierte. (Wikipedia)

Tischtennis ist ein beliebter Breitensport, weil er zu jeder Zeit mit jedem und fast überall gespielt werden kann: in der Schule, in öffentlichen Anlagen, im Garten und natürlich auch im Sportverein. In Deutschland spielen knapp 700.000 Sportler in rund 10.000 Vereinen die schnellste Rückschlagsportart der Welt. Tischtennis macht Spaß, nicht zuletzt weil man zu zweit, zu dritt, zu viert oder zu zehnt die Bälle über die Platte schmettern kann. Tischtennis hält fit und ist leicht zu erlernen. Man braucht keine komplizierten Regeln zu beachten. Wer sich das Spiel allerdings richtig aneignen möchte, für den ist ein kontinuierliches Training in einem Verein wichtig. (TuS Ende)

Rund ein Dutzend Spielerinnen und Spieler umfasst derzeit die Tischtennis-Gruppe im Augustinum Bad Neuenahr. Gespielt wird an zwei Tischen, die jeweils am Freitag Nachmittag aufgestellt werden. Durch die leichtgängige Mechanik keine allzugroße Herausforderung. Allerdings müssen sich die Spielerinnen und Spieler den Platz mit den Fitnessgeräten teilen, was für die Reichweite einen nicht geringen Nachteil darstellt. Richtig turniermäßig kann so nicht gespielt werden, was aber andererseits auch keine allzu starke Einschränkung darstellt. In dem fortgeschrittenen Alter in unserem Haus, und selbstverständlich auch in dieser Gruppe, ist die Bewegung an sich das Hauptmotiv.

2008 wurde die Tischtennis-Gruppe von unserem Mitbewohner Günter Siemund gegründet. 4 Frauen und 8 Männer, im Alter von 69-90 Jahren, sind der aktive Teil. Und allen ist die Freude an ihrem Sport, den sie nach vielen, vielen Jahren des Pausierens wieder aufgenommen haben, anzumerken. Durch diese Betätigung wird nicht zuletzt auch eine aktive Sturzprophylaxe erreicht.

„Der harte Kern“, ganz rechts der Initiator der Gruppe

In voller Aktivität

Jagd nach dem Ball

Weiter gehts

Wenn sich die Gelegenheit ergibt, dann wird auch abseits der Tischtennisplatten Geselligkeit geübt und ein gemeinsamer Ausflug unternommen.  Für die Tischtennisspieler ist auch keine feste Mitgliedschaft vonnöten, wer Lust hat und kann sollte kommen und mitmachen.