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Unsere letzte größere Reise für dieses Jahr führte uns für eine Woche im Oktober nach Graal-Müritz, dem Ostseebad. Es war diesmal wieder eine Busreise. Eine Busreise mit dem bewährten „Alfredos Erlebnisreisen“ In aller Frühe ging es vom Bahnhof, nach einem kurzen Taxitransfer vom Augustinum aus, auf die Reise. Der Bus war noch geräumiger als bei unserer letzten Reise, mit einer Beinfreiheit entsprechend der Businessklasse. Am Steuer war, wie bei allen unseren Alfredo-Reisen, Jürgen Kürsten, Fahrer und Mitinhaber zugleich.

Der Bus mit Jürgen am Steuer

Von einigen Staus abgesehen verlief die Reise problemlos und gegen Abend kamen wir vor unserem Hotel „IFA GRAAL-MÜRITZ“ an.

Unser Domizil für eine Woche

Um es gleich vorweg zu nehmen. Das Hotel war wirklich toll ausgewählt. Alle Räume waren großzügig (einst war dieses Gebäude als Residenz des Gewerkschaftsführers in DDR Zeiten gebaut worden). Wellnesseinrichtungen, Bibliothek, Billardtisch und Kinder-Spielezimmer. Alles vorhanden und bestens ausgestattet. Das Frühstücksbuffet reichhaltig, und das abendliche Speisebuffet ebenso. Da wir am Abend nicht mehr viel essen mögen, haben wir uns meistens auf eine Vor- oder Hauptspeise und die Desserts beschränkt.

Der folgende Tag war Rostock und dem Seebad Warnemünde gewidmet. Obwohl wir zwei Jahre zuvor schon in Rostock waren (s. Beitrag vom 4.10.15) wollten wir diesen Besuch nicht auslassen, denn Warnemünde war für uns noch völliges Neuland. Für alle Ausflüge war ein Reiseleiter aus Rostock mit dabei, der uns viel über das Land, die Sehenswürdigkeiten und seine Menschen erzählen konnte. In Rostock habe ich mir besonders die St. Marien-Kirche angeschaut und hier besonders die astronomische Uhr, deren erste Ausführung auf das Jahr 1379 zurück geht. 1472 wurde das vermutlich zerstörte Original ersetzt und die jetzige Uhr befindet sich weitgehend im originalen Zustand. Das Kalendarium, auf ihm ist jeder Tag des Jahres mit dem dazugehörigen Heiligen verzeichnet, endet in diesem Jahr, begonnen hat diese Scheibe im Jahr 1885, und wird durch eine neue Scheibe ersetzt.

Die St. Marien-Kirche

Portalbildnis

Der Uhrmacher auf dem Kalendarium

Kalendarium

Das Ziffernblatt von der Seite

Das Ziffernblatt

Detail des Renaissance-Rahmens

Das neue Kalendarium steht bereit

Fenster

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei einem Besuch des Rathauses machte uns der Reiseführer auf eine Schlange aufmerksam, die sich an eine Säule der Schauwand, das Rathaus wurde durch die Zusammenlegung von zwei Gebäuden gebildet, schmiegt. Die Bedeutung dieser Skulptur ist nicht einwandfrei geklärt. Wenn Handwerksburschen beweisen wollten, dass sie tatsächlich in Rostock waren, dann mussten sie dieses Tier gesehen haben. Eine andere Deutung sagt, dass es ein Symbol für die Weisheit, die mit der Schlange verbunden wird, der Stadtväter sei.

Die Rathausschlange

Der Greif, Symbol der Stadt

Historisches Bronzemodell

Von hier aus ging es nach Warnemünde, dem 1323 eingemeindeten Stadtteil von Rostock. Die Lebensader Warnemündes ist der Hafen, wichtig für den Tourismus und den Werftanlagen. Bei einer Rundfahrt im Hafen wurde dies besonders deutlich. (erstes Bild anklicken)

Am folgenden Tag war ein Besuch auf dem Fischland Darß angesagt, einer Halbinsel, zwischen der Ostsee und dem Darß-Zingster-Bodden. Früher bestand dieses Gebiet, der östliche Teil der Halbinsel Zingst und der Mittelteil des Darß bilden den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, aus drei Inseln, die durch Verlandung und Aufschüttungen zu einer Halbinsel verbunden wurden. Zunächst besuchten wir das Fischerdorf Wustrow, zwischen Ostsee und Saaler-Bodden gelegen. Ein romantisches Dorf, das den Touristen sogenannte Zeesbootfahrten anbietet.

Das ehem. Kaiserliche Postamt von 1895 ist heute Touristeninformation

Angebot

Seebrücke am Bodden

Ein Zeesenboot mit den typischen braunen Segeln

Hafen von Wustrow

Danach fuhren wir nach Ahrenshoop, einem Künstlerdorf, direkt an der Ostsee gelegen. Leider waren die Künstlerhäuser bereits im Wintermodus, also geschlossen. Für einen kurzen Besuch am Sandstrand reichte die Zeit, bevor es weiterging Richtung Zingst.

Eines der Künstlerhäuser …

… einige Produkte im Garten

Reetdachhaus

Fischerkate

Sandweg zur Ostsee

Auf dem Weg nach Zingst besuchten wir noch kurz die Seemannskirche in Prerow von 1728, mit einem sehenswertem Altar und Taufkapelle. In der Kirche fand auch eine kleine Ausstellung mit moderner Kunst statt.

Altar

Taufkapelle

„Die Erleuchtung“

Detail der Taufkapelle

Die Seemannskirche

Modell einer 3-Mast-Fregatte 1780

Zingst, das Seeheilbad hat nur 61 Einwohner je qkm und umfasst den größten Teil der Halbinsel Zingst sowie die vorgelagerten Inseln Kirr und Barther Ole. Hier hatten wir genügend Zeit um gemütlich zu Mittag zu essen und einen Bummel durch die Gemeinde zu unternehmen.

Glaskunst

Kurhaus von Zingst

Die Wellenbrecher von der Seebrücke aus